Alles ist anders mein lieber Billy

Wir mussten uns trennen, wir wollten es nicht.
Sie sagten es ist gut für Dich.

Lieber Billy, ich weiss nicht ob es stimmt, was soll ich nur tun.
Mein Kopf dröhnt, mir zittert die Stimme.
Ich verstehe mich nicht.
Ich sagte "Leb wohl kleiner Billy". Es tut mir so leid.
Ich kann nicht bleiben, kann Dich nicht leiden sehn.
Du schaust so traurig und kannst es nicht verstehen.

Lieber Billy, Du schaust mich an, Deine Augen sagen mir
'lass mich nicht allein, lass mich bleiben bei dir.'
Tränen fliessen über mein Gesicht, oh lieber Gott
lass ihn bleiben, nimm ihn nicht fort.
Sie sagen, 'Du musst Dich entscheiden,
es ist das Beste für Billy, lass ihn nicht leiden.'

Lieber Billy, ich spüre Deine Wärme, Dein kleines Herzchen
ich drück Dich ganz fest, Du fühlst Dich geborgen.
Was soll ich nur tun, ich will weiter für Dich sorgen.
Ich will Dich vorm Tode retten,
wollte Dich befreien von dem Schrecken
doch Sie sagen, Du kannst Billy nicht retten.

Lieber Billy, ohnmächtig höre ich die Worte und schaue Dich an,
mein kleiner Billy, es schmerzt so sehr.
Was soll ich nur tun, bald gibt es Dich nicht mehr.
Die Minuten verinnen, verzeih mir mein Freund.
Du bist mein Licht des Sonnenscheins,
ich schliess Dich in mein Herz, du bist nicht allein.

Lieber Billy, zwölf Jahre waren wir zusammen, nun bist Du gegangen.
So lustig, so lieb und treu von der Krankheit gefangen.
Nie hast Du geklagt hast immer nur geschaut,
Warst in der Hoffnung hast an mich geglaubt.
Ich hielt Dich fest, Dein kleiner Körper zitterte,
Du sahst mich an, warst nicht verbittert.

Lieber Billy, nun bist Du fort,
an einem anderen Ort.
Bestimmt ohne Schmerzen ohne Leiden.
Bald werden wir uns wieder vereinen.
Hast mich immer treu begleitet.
In meinem Herz, danke ich dafür,
leb wohl kleiner Billy, in meinen Träumen bist Du immer noch hier.


(von Joe, zum Abschied an seinen Hund Billy)