Tipps und News

Tipps zur Haltung älterer Hunde


Laut einer Universitätsstudie wirkt sich das Zusammenleben mit Heimtieren positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden seines Halters aus. In einer Umfrage (Research International, Hamburg, 2001) gaben übrigens 42 Prozent der deutschen Hundehalter an, dass ihr Vierbeiner ein Familienmitglied sei, weitere 39 Prozent bezeichneten ihren tierischen Gefährten als Freund und Kumpel. Der Hund ist für die Menschen ein enger Vertrauter und Partner, der die Lebensqualität deutlich fördert.

Kommt der Hund in die Jahre und ist er vermehrt auf die verantwortungsvolle Fürsorge seines Halters angewiesen, wird die Bindung zwischen Mensch und Tier meist noch enger. Der Wunsch des Halters, dem langjährigen, treuen Gefährten ein angenehmes Leben bis ins hohe Alter zu gewährleisten, wird stärker.

Die Lebenserwartung von Hunden ist deutlich gestiegen- allein zwischen 1982 und 1996 um über zwei Jahre.

Grund für die steigende Lebenskurve von Hunden ist eine bewusste und verantwortungsvolle Tierhaltung. Die Vierbeiner werden artgerecht gehalten, liebevoll gepflegt und meist mit ausgewogener Fertignahrung gefüttert.

Hinzu kommt eine verbesserte medizinische Versorgung. Wesentlicher Bestandteil in der Fürsorge für ein älteres Heimtier ist die jährliche Vorsorgeuntersuchung in der Tierarztpraxis - empfohlen bei kleinen Hunden ab dem 10. und bei Hunden mittlerer und großer Rassen bereits ab dem 7. Lebensjahr. Ziel dieses Gesundheits-Checks ist es, beginnende Altersschwächen und -erkrankungen frühzeitig zu erkennen und so rechtzeitig aufhalten oder lindern zu können.

Für die Ernährung älterer Hunde sind ausgewiesene Senior-Produkte geeignet. Darüber hinaus können Ergänzungsfuttermittel zum Beispiel zur Stärkung der Gelenkgesundheit oder der allgemeinen Abwehrkräfte sinnvoll sein.
Für Hunde mit alterstypischen Erkrankungen wie Diabetes, Nieren- oder Herzschwäche gibt es spezielle Diätnahrungsmittel, die den Verlauf der Erkrankung aufhalten oder lindern können. Auskünfte dazu erteilen Tierärzte.

Vermehrte Zuwendung und Pflege sind nicht nur eine Streicheleinheit für die Seele des Hunde-Seniors, sondern helfen auch, eventuelle Veränderungen im Verhalten oder der Gesundheit des Hundes frühzeitig zu erkennen und in der Tierarztpraxis begutachten zu lassen.

Wichtig ist auch, den Hundesenior geistig wie körperlich aktiv zu halten. Dabei sollten natürlich keine Höchstleistungen gefordert werden: Geschicklichkeitsübungen, Gymnastik und ausgedehnte ruhige Spaziergänge halten vital und agil, ohne zu überfordern.

Auch spezielle Decken und Kissen, die den Gelenken und Muskeln des Hundes Wärme spenden und einen wohltuenden Liegekomfort gewährleisten, können das Leben des vierbeinigen Seniors leichter und vor allem angenehmer machen.


 

 

zurück



http://www.hunderaum.de